Seminar „Gründungsteam“
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Gründen ist eine der intensivsten Erfahrungen, die man beruflich machen kann. Es gibt Phasen, in denen alles fließt, in denen ihr abends erschöpft aber erfüllt ins Bett geht und morgens kaum erwarten könnt, weiterzumachen. Und es gibt Phasen, in denen genau das Gegenteil passiert. In denen Fortschritt sich anfühlt wie Stillstand. In denen ihr euch fragt, ob die Idee wirklich trägt. In denen das Team sich schwerer anfühlt als die Arbeit selbst.

Motivationsverlust ist keine Schwäche. Er ist ein strukturelles Phänomen

Wir wissen aus der Forschung, dass Antriebsschwäche ein Motivationstief alle Gründenden trifft. Es kommt in Wellen, und er hat oft wenig mit der Qualität der Idee oder der Fähigkeit des Teams zu tun. Was einen Unterschied macht, ist nicht ob der Einbruch kommt. Sondern was ihr dann tut.

Gründende, die sich im Team eng über Frustration austauschen und gegenseitig Rückhalt erfahren, überwinden diese Einbrüche. Sie schöpfen neue Energie nicht trotz der schwierigen Phase, sondern oft gerade durch das Gespräch darüber. Und umgekehrt: Teams, die Erschöpfung und Zweifel unter der Oberfläche halten, weil niemand als Erstes schwach sein will, scheitern statistisch gesehen häufiger.

Gründende, denen es gelingt, sich mental von Rückschlägen zu distanzieren und innerlich abzuschalten, erhöhen ihr Wohlbefinden in akuten Stressphasen spürbar. Wir werden im Seminar über daher auch über Techniken sprechen, die euch hier helfen können. 

Für den Moment nehmt den Gedanken mit, dass Durchhänger zum Gründen dazugehören und dass euer Team sowohl ein Verstärker, aber auch das stärkste Mittel dagegen sein kann. Schaut euch die kurze Reflexionsfrage im Anschluss an.

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